Izo
"The world can never be changed.", lautet die Tagline dieses Films und gibt damit auch gleich die Deutungsrichtlinie vorweg.
Auf seiner Suche kämpft sich Izo durch all das was menschliche Zivilisation hervorgebracht hat. Gegen ihn steht eine Gruppe, angeführt von ihrem "Prinzen", bestehend aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Militär, Yakuza, Religion und Königshaus. Ihm zur Seite steht nur die Kunst, in Form eines einsamen, Gitarre spielenden Sängers.
Für die Gruppe ist er das schlimmste Feindbild. Eine Absurdität. Eine Unvollkommenheit die ihr Bild von der eigenen Vollkommenheit gefährdet. Eine niedere Kreatur die es wagt in ihre adligen, elitären Kreise einzubrechen und sie zu zersetzten.
Er ist all das Schlechte das sie nicht offen in ihrer Gesellschaft haben wollen und doch ein Produkt eben dieser. Er nimmt für sich das Recht heraus offen das zu tun, was sie nur im verborgen können. Er räumt alles a ... (weiter)
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Usagichan de Cue!
An sich ist die Idee, auf der diese Mangaumsetzung beruht, eigentlich ziemlich genial und ein Garant für gute Verkaufszahlen. Mit der nicht grad sonderlich durchdachten Mischwesengeschichte ist ein guter Alibirahmen für den massiven Einsatz von sexy Cat-, Rabbit- und sonstigen Girls geschaffen, die sich in Animekreisen nicht nur unter männlichem Publikum großer Beliebtheit erfreuen. Diese dann noch ins Matrosenkleidchen tragende Highschoolumfeld verfrachtet und was will man mehr?
Doch das es dann ganz so einfach doch nicht ist, das beweist uns "Usagichan de Cue!". Das die Story dabei völlig Banane ist und der geradezu lächerlich übertriebene Versuch in der zweiten Hälfte der Geschichte etwas Dramatik in die Story zu stopfen, um den Zuschauer doch noch etwas mitzureißen, komplett sein Ziel verfehlt und schon fast parodistische Züge hat, sei dabei sogar einmal noch verziehen. Aber wenn dann auch noch die Erotik fehlt, dann sieht ... (weiter)
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