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Ikkyu
In seinem letzten Werk vor seinem Tod 1995 erzählt Hisashi Sakaguchi die Lebensgeschichte des heute in Japan wohl populärsten Zenpriesters aller Zeiten, Sojun Ikkyu.
Da über dessen tatsächliches Leben außer den Überlieferungen eines seiner Schüler und dem was man aus seinen Gedichten deuten kann wenig bekannt ist, beruht diese Biografie eher auf den klassischen Legenden die man sich über derartig schillernde Figuren selbst nach langer Zeit noch zu erzählen pflegt und hat wohl eher halb fiktiven Charakter.
Macht aber nichts, denn hier geht es auch nicht darum eine wissenschaftlich korrekte Abhandlung zu liefern, sondern darum die Ideen und die Lebensart zu vermitteln mit denen Ikkyu die Welt des Zens prägte und die ihn bis heute zu so einer herausragenden Persönlichkeit machen.
Sein Leben voller Auflehnung und Befreiung gegen die festgefahrenen und vom ihm als heuchlerisch und verdorben empfunden Verhältni ... (weiter)
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Mahô shôjo Madoka magika
Lang, lang ist es her dass die ersten Magical Girls sich aufmachten mit Verwandlungen und Zauberkräften die Menschheit vor allerlei bösen Bedrohungen zu retten.
War das Genre zwischenzeitlich schon so gut wie tot, so waren es Anfang der 90er Jahre die Abenteuer einer gewissen Sailor Moon und ihrer Freunde die für eine furiose Wiederbelebung und einen regelrechten Magical Girl Boom sorgten, der mit Beginn des neuen Jahrtausends auch schon wieder zu verblassen begann.
Und nun kam also "Mahou Shoujo Madoka Magica", fast schon eine Art Requiem auf ein Genre das sonst vor allem durch seine heiteren Freundschaften, großen Liebesgeschichten und erotischen Verwandlungen geprägt wurde.
Nicht das es all das in Madoka Magica nicht auch gebe. Auch hier wird von Liebe und Freundschaft erzählt und auch hier gibt es nackte Mädchensilhouetten, aber heiter und leicht ist nichts von alle dem.
Diese Magical Girls sind tragische Krieg ... (weiter)
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