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A Drifting Life
"A Drifting Live" ist die Geschichte der Geburt des "Gekiga" (Manga für Erwachsene mit ernsten Themen), erzählt aus der Perspektive des wohl wichtigsten Vertreters und Schöpfers dieses neuen Genres, Yoshihiro Tatsumi.
In seinem autobiografischen Werk erzählt er seine ganz persönlichen Erinnerungen, nicht nur an über 15 Jahre seiner frühen Karriere, sondern auch an die Entwicklung Japans hin von der Nachkriegszeit bis zum wiederaufblühen, Wirtschaftswachstum und schließlich Studentenunruhen.
Im Fokus steht dabei natürlich vor allem die Entstehung des Mangamarktes in Osaka und Umgebung und später, nach seinem Umzug, in Tokyo. Dabei dürfen zahlreiche Vertreter und Weggefährten der damaligen Zeit auftreten, bis hin zum großen Osamu Tezuka. Was Tatsumi hier, zwar aus eine rein subjektiven Sicht, von dieser Epoche der Geschichte des Manga schildert ist dabei umfassender als manche Facharbeit über das s ... (weiter)
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I'm a Cyborg, But That's OK
Es gibt Filme die drehen sich um Verrückte (Einer flog übers Kuckucksnest) und es gibt Filme die sind einfach verrückt (Die fabelhafte Welt der Amelie). Mischt man beides und gibt noch eine gehörige Briese stylische John Woo Gewalt dazu, dann hat man so in ungefähr einen ersten kleinen Vorgeschmack auf das was einen in Park Chan-wooks "I'm a Cyborg, But That's OK" erwartet.
Natürlich können solche Vereinfachungen dem Film des koreanischen Ausnahmetalents am Ende nicht gerecht werden, genauso wenig wie der versuch akkurat aufzuzählen was an ihm nun so toll, neu, aufregend und einfach anders und unerwartet und spannend ist.
Wer sich bereits etwas in der Filmografie Chan-wooks auskennt, der dürfet ja schon eine gewisse Ahnung davon haben wie hier immer wieder mit Erwartungen des Zuschauers gespielt wird und das man sich nicht zwangsläufig auf einer realen Ebene bewegt.
Surreale Traumsequenzen und Schwierigkeiten im Fil ... (weiter)
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