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Yotsunoha
"Yotsunoha" ist die Verfilmung einer recht erfolgreichen Dating-Sim, ein in Japan sehr beliebtes Genre das in der westlichen Gamergemeinschft bisher nicht Fuß fassen konnte und in dem man meist als Junge spielend das Herz von einer unter mehreren Damen erobern muss in dem man durch manchmal endlose Textdialoge herausbekommt was diese mag und seinen eigenen Charakter dann dementsprechend entwickelt.
Nun leiden Animeumsetzungen zu dieser Sorte Spiel, und die sind auch nicht unbedingt selten, grundsätzlich an einem großen Handicap, nämlich dem das in den Spielen keine feste Storyentwicklung vorgegeben ist sondern es dem Spieler obliegt durch seine Entscheidungen einen von vielen möglichen Storyverläufen zu erleben.
Im nicht interaktiven Medium Film ist dies freilich nicht möglich, so das man sich entweder auf einen möglichen Verlauf beschränken oder etwas gänzlich unabhängiges entwickeln muss, was dann meist aus kaum m ... (weiter)
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Wild Zero
Tja, was ist "Wild Zero" bloß?
Etwas "Night of the living Dead" + Zombies a la "Dawn of the Dead" + eine japanische Rockband + Frisurenfetisch + einen Clubbesitzer in stets gemächtbetonten Hosen und mit Pilzkopf + unklares Geschlecht + Zombiekissing + wahre Liebe + Aliens + viele Waffen - Logik und jedweden Sinn. So in etwas könnte es wohl aussehen. Aber komplett ist das auch nicht. Jedenfalls hat "Wild Zero" so ziemlich alles was man von einem japanischen Film, auf den das Adjektiv skurril gern angewendet wird, so erwartet.
Die Geschichte ist dabei völlig hanebüchend und keinen Gedanken wert. Die Mühe irgendeine Erklärung für das ganze zu bringen macht man sich auch gar nicht erst. Dafür ist der Film ja auch nicht da. Neben der Aufgabe eine stetige Bühne für obercoole "Guitar Wolf" - Auftritte zu liefern kümmert sich der Film hauptsächlich darum eine schräge Zombiehommage abzuliefern. Heißt ein ... (weiter)
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