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Coming Out
"Coming Out" ist wirklich ein ziemlich seltsamer Kurzfilm (so kurz aber auch nicht mit immerhin ca. 45 Minuten) vom bekannten koreanischen Regisseur Kim Ji-woon (The Quit Family, A Tale of two Sisters).
Gibt er sich zu beginn noch als Dokumentation mit Interview- und Homevideocharme und weist sogar per Texttafel darauf hin das er auf wahren Begebenheiten beruht, so driftet das Ganze dann recht schnell zu der Sorte schwarzhumoriger Geschichte ab die man von Kim Ji-woon gewöhnt ist.
So sucht man phantastische Elemente hier vergebens, die Vampirgeschichte bleibt immer bodenständig uns sehr real. Der hier dargestellte Vampirismus ist keiner wie aus den klassischen Vampirromanen, sondern eher der einer ganz realen psychischen Erkrankung. Einfach nur eine junge Frau die andere beißt um deren Blut zu saugen.
Andererseits wird dem aber das "Vampirdorf" in England entgegen gestellt, in das sich die Hauptdarstellerin am Ende zurückzieht und das ihr von e ... (weiter)
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Das alte Japan
Der englische Diplomat diente von 1866 bis 1870 als Attache der britischen Gesandtschaft in Tokio und sammelte in dieser Zeit viele Geschichten und Erzählungen, die er schließlich im Jahre 1871 in einer zweibändigen Sammlung veröffentlichte.
Neben Beschreibungen und Nacherzählungen von u. a. Predigten in Tempeln oder Schauspielen, über Feste wie Hochzeiten oder Begräbnisse, schrieb er auch Nacherzählungen von berühmten japanischen Märchen wie dem des Pfirsichjungen Momotaro oder dem von der Krabbe und dem Affen nieder.
Auch bekannte Kriegergeschichten wie die der 47 Ronin, bis heute einer der Inbegriffe japanischen Verständnisses von Ehre, Treue oder einfach Bushido, machte er so als einer der ersten dem westlichen Publikum zugänglich.
Sind diese Geschichten heute allerdings doch recht verbreitet und in verschiedensten Variationen auch bei uns gedruckt und publiziert worden, so bieten Mitfords pe ... (weiter)
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