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Avalon
Mit "Avalon" legt Regisseur Mamoru Oshii, den die meisten hierzulande wohl eher für seine Animeproduktionen kennen, einen weiteren Film über sein Lieblingsthema virtuelle Realität und künstliche Intelligenz vor.
Das dabei immer wieder Vergleiche zum, 2 Jahre zuvor erschienenen, "Matrix" gezogen werden lässt sich wohl nicht vermeiden (zumal selbst die DVD Auswertung diesen aufdrängt), hier allerdings irgendwelchen Ideenklau vorzuwerfen zeugt wohl eher von ziemlicher Unkenntnis, war die Matrix ihrerseits doch selbst maßgeblich vom "Ghost in the Shell"-Universum mit beeinflusst, was ja wiederum eines von Oshiis Dauerprojekten ist.
Tatsache ist aber auch, das beide Filme sich natürlich schon ungefähr ums selbe drehen, nur das in dem einen die Menschen aus der "besseren" aber künstlichen Welt ausbrechen, während sie bei dem anderen versuchen eben in diese hineinzukommen.
Dabei bedient sich "Avalon" vieler Elemente ... (weiter)
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The Happiness of the Katakuris
Drei Jahre nach dem der Koreaner Kim Ji-woon mit seinem Debütwerk "The Quiet Family" einen Überraschungserfolg an den Kinokassen landen konnte, spendiert Japans derzeit wohl umstrittenster Filmemacher Takashi Miike (Ichi, Izo, Gozu) selbigem ein Remake unter dem fröhlichen Namen "The Happiness of the Katakuris".
Doch Miike wäre nicht Miike wenn es sich dabei um eines dieser zahllosen, einfallslosen Remakes handeln würde die nichts weiter zustande bringen als einen ganz gelungen Film mehr schlecht als Recht nachzudrehen und mit ein bisschen modernen, hippen Schnickschnack aufzumotzen der mehr kaputt macht als verbessert.
So wurde unter Federführung des umtriebigen Vielfilmers aus der schwarzhumorigen Horrorgeschichte ein knallbuntes und völlig abgedrehtes Mord-Musical, von dem mir auch nach mehrmaligem Sehen noch nicht so recht klar ist was sie nun genau ist - Hommage oder doch eher ein böser Spott und Hohn Abgesang auf einen ungelie ... (weiter)
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